Das Training: Wer? Wann? Was? Wie? Wo und Warum?


Das Training in einer Hundeschule oder einem Verein darf sich nicht darauf beschränken, immerwiederkehrende und oft langweile Sitz-Platz-Übungen auf einem eingezäunten Gelände zum Inhalt zu haben und Unterordnungsabläufe oder Laufschemata auswendig zu lernen. 

Training sollte alltagsbezogen, abwechslungsreich sein und Mensch und Hund gleichermaßen Spaß machen. Es darf nicht nur darum gehen, WAS der Hund macht oder nicht macht, sondern WIE er denkt, lernt, empfindet und was ihn motiviert.


WER?

Du erziehst und bildest deinen Hund aus. Wir geben dabei nur eine kleine Hilfestellung. Stationäre Hundeausbildung lehnen wir ab.

WANN?

Du lebst 24 Stunden - 7 Tage die Woche mit deinem Hund zusammen. Wir sehen ihn und dich nur einige Minuten in der Woche. Das Argument „Ich hatte aber diese Woche keine Zeit zu trainieren“ ist in unseren Augen ziemlich fadenscheinig. Du trainierst zwar einzelne Übungen mit deinem Hund, aber viel wichtiger ist, du LEBST mit ihm.

Und im Leben passieren die relevanten Dinge, die eure Beziehung maßgeblich bestimmen.
Die Frage nach dem WANN beantworten wir daher mit einem Wort: IMMER


WAS?

Trainiert wird, was notwendig ist, aber auch was Spaß macht. Denn man kann beides prima verbinden. Je mehr und abwechselungsreicher, desto besser, je ungewöhnlicher, desto spannender. Alles aber bitte wohldosiert in einem guten Mix zwischen Anspannung und Entspannung.

 

Was letztendlich dein Ziel ist, bestimmst du. Meist ist jedoch der Weg das Ziel und wer einmal festgestellt hat, wie unglaublich spannend das Leben und die Arbeit mit dem Hund sind, der hat kein statisches Ziel mehr.

Mögliche Inhalte für ein Training gibt es viele, aber besonders während und nach der Grundausbildung sollte man feinfühlig abschätzen können, was einem Hund Freude bereitet. In unseren Augen sollte man Hunde ihren Anlagen entsprechend fördern.


WIE?

Es gibt sicherlich nicht den einzig wahren Weg und die „richtige“ Methode. Es gibt jedoch eine Antwort auf das WIE und das hängt davon ab, was DU umsetzen kannst und willst. Und massgeblich auch davon, welchen Hundetypen du an deiner Seite hast. Um das WIE beurteilen zu können, brauchst du Hintergrundwissen und keine Begründungen für eine Methode wie beispielsweise „Das machen wir schon seit 20 Jahren so!“

Hintergrundwissen bekommst du bei uns wohl portioniert und soviel du magst.

 

WO?

Sicherlich bietet sich das Training in der Halle und auf dem Platz an, um in vorerst gewohnter und eher reizarmer Umgebung arbeiten zu können. Hunde lernen jedoch ortsgebunden. Das Leben mit einem Hund ist nicht beschränkt auf 60 oder 90 min Hundeplatzgeschehen einmal wöchentlich!!! Du gehst eben nicht einmal täglich auf dem Hundeplatz spazieren, sondern im Wald und auf Wiesen, auf belebten und unbelebten Straßen. Daher trainieren wir spätestens ab dem Erweiterungskurs allen erdenklichen Orten, an die dein Hund dich begleiten kann.

 

WARUM?

Die Frage nach dem Warum muss sich wohl jeder selbst beantworten. An dieser Stelle aber möchte ich sagen, was für uns als Trainer das schönste Kompliment einer Kundin war: „Ihr habt es geschafft, dass ich in den Kopf meines Hunde hineinblicken kann und dass ich jetzt oft verstehe, warum er so handelt, wie er es tut. Ich beginne, zu verstehen...“

 

Wir möchten:

  • Hilfestellung geben und anleiten, für einen besseren Umgang mit dem Hund
  • Hintergründe aufzeigen und Wissen vermitteln
  • dir zeigen, wie du deinen Hund besser verstehst und wie du dich ihm verständlich machst

 

Es reicht nicht, ein Training zu absolvieren und festzustellen, dass einige Übungen nun „irgendwie“ besser funktionieren als vor einiger Zeit. Das WARUM ist wichtig und vor allem auch (d)eine Meinungsbildung zu den unterschiedlichen Methoden in der Hundeausbildung, um (d)einen ganz eigenen Weg zu finden. Dabei möchten wir helfen und begleiten und sind uns sicher, dass nur so ein Training Sinn macht und zum Erfolg führt!